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Die WG nach eigenen Wünschen gestalten – so klappt‘s
Die Wohngemeinschaft hat Hochkonjunktur, denn die Mieten in Gegenden wie Szenevierteln und Stadtteilen in Uni-Nähe, die gerade bei jungen Leuten ohne festes Einkommen sehr beliebt sind, haben es in sich. Viele junge Menschen, die zum Studieren in eine andere Stadt ziehen oder sich nach dem Studium zunächst mit befristeten Arbeitsverträgen oder Freelancer-Tätigkeiten durchschlagen müssen, tun sich daher mit Gleichgesinnten zusammen, um auf diese Weise günstig an eine schöne und große Wohnung zu kommen. Kontaktfreudige Menschen profitieren auch von dem neuen Miteinander, denn wer in eine WG zieht, findet sofort Anschluss und fühlt sich garantiert nie alleingelassen.
In der Regel ist es so, dass eine WG ein Zimmer an einen neuen Mieter abzugeben hat und sich dieser nur in Bezug auf eben dieses Zimmer frei einrichten kann. Die Gemeinschaftsräume wie Badezimmer, Küche und Wohn-Essbereich sind in der Regel schon komplett ausgestattet und bieten nur wenige Möglichkeiten einer individuellen Gestaltung. Dies hat natürlich den Vorteil, dass der neue Bewohner sich beispielsweise nicht erst eine kostspielige Küche kaufen muss, sondern die vorhandene Möblierung jederzeit nutzen kann. Der Nachteil ist sicherlich, dass viele der Möbel in einer WG ihre beste Zeit schon hinter sich haben und zudem nicht zwangsläufig dem eigenen Geschmack entsprechen.
Eine weitere Option ist deswegen folgende: Wer für das Studium umziehen möchte, könnte sich unter seinen Stufenkollegen einmal umhören, ob nicht jemand plant, dieselbe Uni zu besuchen. Ist dies der Fall, so ist die perfekte Grundlage gegeben, eine gemeinsame WG sozusagen neu zu eröffnen. Dort darf dann, natürlich unter Berücksichtigung der Vorlieben aller neuen Bewohner, gemeinsam gewerkelt und gestaltet werden wie es gefällt. Und da – wie eingangs schon erwähnt – gerade bei Studenten das Geld immer knapp ist, zahlt es sich aus, wenn man beim Kauf von Einrichtungsgegenständen auch besonders kreative Möglichkeiten berücksichtigt.
Auf dem Flohmarkt können beispielsweise günstig sehr schöne antike Stücke erworben werden und auf gewissen Online-Plattformen bieten Verkäufer teils neuwertige Möbel weit unter dem Neupreis an, weil sie diese zwar schnell loswerden müssen, aber nicht wegwerfen möchten. Es kann durchaus auch viel Spaß machen, ein Regal nach einer Anleitung aus dem Baumarkt einmal selbst zu bauen und in der Lieblingsfarbe anzustreichen – zumal es die meisten Einrichtungsgegenstände eher in den klassischen Farben gibt. Übrigens: Das Online Shopping lohnt hier generell: Vergleichen wird auf diese Art zum Kinderspiel und geht die Lieferung an eine WG, so ist auch immer jemand zu Hause, der die neuen Möbel in Empfang nehmen kann.